VSDG 11 – HINTER DEN KULISSEN


Tristan Hebestreit moderiert das Crowdfunding Video

Erfolgreiches Crowdfunding

Im Oktober diesen Jahres hatten wir ein Crowdfunding gestartet, um die elfte Folge von „Verstaubt sind die Gesichter“ realisieren zu können. Dank vieler großzügiger Unterstützer wurde die Kampagne auch erfolgreich beendet. Wir haben also nicht lange gefackelt und zügig mit den Dreharbeiten begonnen. Dieses Mal war der Dreh in drei Drehblöcke eingeteilt. Die ersten beiden fanden in Thüringen statt und der dritte in Sachsen. Auch wenn das Wetter uns den ein oder anderen Streich spielte, können wir verkünden, dass die Folge bis auf ein paar Nachdrehs so gut wie abgedreht ist und sich bereits im Schnitt befindet.


Alte und neue Gesichter

In dieser Folge werden wir einige alte Bekannte wiedertreffen. Natürlich wird Tristan Hebestreit wieder Otto Degen verkörpern. Auch Ottos Kameraden werden wieder an seiner Seite sein. Dabei sind wieder Chris Greobing als der eher stille Heinz Ilgen und Julian Priegelmeier als das Frontschwein Wolfgang Jansen. Der in Folge 10 noch abwesende Feldwebel Krüger, gespielt von George Baumgartl, wird wieder Teil der Kompanie sein. Warum er abwesend war, erfahrt ihr in der neuen Folge. 

Nachdem die Reste der Einheit von Hauptmann Lyschewski aufgefrischt wurden, finden sich viele neue Gesichter in Ottos Gruppe. Zum einen wäre da der Afrikakämpfer Fährmann, dargestellt von Philipp Loh, und zum anderen die beiden unerfahrenen Soldaten Heintz Schneider und Emil Richter. Gespielt werden die beiden von Robin Schnarrbach und Alexander Wolfshohl. Über die beiden werden wir euch in Zukunft noch mehr erzählen. 


George Baumgartl wieder als Krüger vor der Kamera

Otto wird mit seiner Einheit im Hürtgenwald eingesetzt

An die Westfront

Als die US Armee sich der Reichsgrenze nähert und sogar Aachen als erste Deutsche Stadt im Oktober 1944 einnimmt, ist die Wehrmachtsführung beunruhigt. Es werden weitere Einheiten an die Westfront verlegt, unter anderem die neuaufgestellte Volksgrenadier Division, welcher Otto und seine Kameraden jetzt angehören. Das Drehbuch, das von Jonathan Williams geschrieben wurde, orientiert sich lose an der Geschichte der 272. Volksgrenadier Division. Die Division wird eilig an die Westfront verlegt und kommt in ein bewaldetes Plateau südlöstlich von Aachen. Dieses aus mehreren Forsten bestehende Gebiet trägt heute den Namen Hürtgenwald.

Die Dreharbeiten

Am liebsten wäre es den Filmemachern, an originalen Schauplätzen zu drehen. Im Fall vom Hürtgenwald war dies jedoch nicht möglich. Noch heute ist es aufgrund von Verminungen zu gefährlich, den Wald zu frei zu betreten. Obwohl bestimmte Wege freigegeben sind und es Führungen gibt, war aber an Dreharbeiten nicht zu denken. Daher fanden diese in einem Waldstück in Thüringen statt. Das bot für das Filmteam einige Vorteile. Kurze Nachschub- und Anfahrtswege boten die Möglichkeit, die wenigen Sonnenstunden im Winter so effektiv wie möglich zu nutzen. Ein großes Lob an die zahlreichen Komparsen und die Schauspieler! Nicht selten machte ein geflügeltes Wort am PLW Sets die Runde: „Film ist warten“. So harrten alle bei eisigen Temperaturen aus und warteten auf ihren Einsatz.


Kameramann Ludwig, Aufnahmeleitung Franka, Showrunner Jonathan im Gespräch mit dem historischen Berater Hannes (von links nach rechts)

Gefilmt mit der neuen GH6 von Panasonic

Wann kommt die neue Folge

Einen konkreten Termin können wir euch leider noch nicht nennen. Aber das Warten wird sich lohnen. Unser Kameramann und Cutter Ludwig sowie unser Musiker Clemens Weinhold werden mit Hochdruck daran arbeiten, die Folge so schnell wie möglich fertigzustellen. Haltet also gerne die Augen offen. Bei Instagram und hier gibt es regelmäßige Updates zu „Verstaubt sind die Gesichter“. Wenn auch du unsere Arbeit unterstützen willst, dann schaue dir gerne in unserer Rubrik „Unterstützen“ die zahlreichen Wege an, auf denen du mitwirken kannst.

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