DAS ERSTE MAL – ERSTER WELTKRIEG


Britischer Soldat an der Somme 1916; Bild von John Warwick Brooke


Der Erste Weltkrieg

Der Krieg, der zwischen 1914 -1918 tobte, übt auf viele Geschichtsinteressierte eine eigene schreckliche Faszination aus. Maschinengewehre, Handgranaten, Gas und Panzer verwandelten diesen Konflikt in ein großes Massenschlachten. Wir, das Paralightworx Team, haben ein großes Interesse an vielen historischen Themen. Dazu gehört eben auch jener große Konflikt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Diesen Teil der Geschichte wollten wir schon seit langer Zeit filmisch bearbeiten. Endlich ist uns dies gelungen.

Schwierigkeiten bei der Planung

Denkt man an diese Zeitperiode, entsteht im Kopf meistens das Bild der Grabensysteme an der Westfront. Die deutschen und französischen Armeen gruben sich auf einer 700 Kilometer langen Frontlinie einander gegenüber liegend ein. Bei der Planung eines Kurzfilmes gestaltete sich das schwierig. Auch wenn es an der Bereitschaft zu schaufeln nicht mangeln würde, lässt sich ein solches Grabensystem nicht mal eben so ausheben. Und wo findet man ein entsprechendes Grundstück, auf dem man nach Lust und Laune schanzen darf? Da bleibt noch der östliche Kriegsschauplatz. Leider fehlen uns Kontakte zu russischen Darstellern des Ersten Weltkrieges. Bleiben noch die Berge. Aber die Darstellung von K.u.K. Gebirgsjägern ist nochmal eine ganz eigene Welt für sich. 


Verdun 1916, Höhe Toter Mann; Bild von Hermann Rex



Philipp Loh mit seiner MG Scharfschützen Einheit

Ein Remake

Es dauerte nicht lange, bis sich unsere Gedanken in eine bestimmte Richtung bewegten. Gab es denn eigentlich eine Verfilmung von „Im Westen nichts Neues“ aus Deutschland? Vor einem Jahr gab es diese noch nicht. Wäre das etwas, das wir leisten könnten? Eher nein. Zumindest noch nicht. Aber allmählich entstand die Idee, die berühmte Kraterszene auf eine eigene Art zu reinszenieren. Dafür würde man nicht all zu viel brauchen. Die Idee stand schon einmal. Fehlten nur noch die Requisiten und die Location. Die uns fehlenden Requisiten erhielten wir vom Philipp, den einige von euch sicherlich vom PLW Review Kanal kennen. Er und seine Kollegen bilden eine Maschinengewehrscharfschützeneinheit und verfügen über den Nachbau eines Maschinengewehrs 08. Die Location, in der man zumindest eine MG Stellung ausheben konnte, wurde schließlich auch in Thüringen gefunden. 

Das Wetter spielt nicht mit

Erste Sorgen kamen auf, als wir auf dem Weg nach Thüringen in einem ausgewachsenen Schneesturm über die Autobahn fuhren. Nach Tristans Anruf, dass der Drehort komplett zugeschneit ist, waren unsere Befürchtungen zur Gewissheit geworden. Dies passte nun gar nicht mehr in unserer Szenario. Was also sollten wir tun? Den Dreh noch absagen? So kurz vor dem Ziel wollten wir jedoch nicht hinschmeißen. Wir entschieden uns kurzer Hand, die Geschichte umzuwerfen. Am Vorabend entstand eine neue Idee, die mehr zu den Witterungsbedingungen passte. Wir packten uns warm ein und trafen uns am Drehort und drehten dann in der Kälte unseren ersten Kurzfilm, der im Ersten Weltkrieg spielt. Ein lange gehegter Wunsch ging damit in Erfüllung.

 

Deutscher Stoßtrupp während eines Gasangriffes

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Auf unserem Youtube Kanal ist der Film seit Neujahr verfügbar. Bisher haben wir viele positive Reaktionen erhalten. Diese bestärken uns das Thema weiter zu verfolgen. Wir wissen, dass Filme in dieser Epoche sehr aufwendig sind aber mit eurer Hilfe können wir weitere spannenden Projekte für euch realisieren. Wenn ihr uns dabei helfen wollt, findet ihr hier alle Möglichkeiten dazu: https://paralightworx.com/unterstuetzer

 

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